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Reis - Nahrung der Menscheit

Zur Zeit ist die weltweite Reisknappheit ein Thema in den Nachrichten. Vor diesem Hintergrund hat GEPA kritisch hinterfragt, ob es weiterhin verantwortbar ist, im Fairen Handel Reis zu importieren. Eine Interview mit GEPA- Geschäftsführer Tom Speck im Deutschlandradio zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Die Rückmeldungen der Handelspartner in Indien und Thailand ergaben ein eindeutiges Bild: sie sind der Ansicht, dass wir im Fairen Handel weiterhin Reis verkaufen sollten. Aus diesem Grund wird GEPA weiterhin mit fair gehandeltem Reis arbeiten. Nähere Informationen hierzu finden Sie auch im Hintergrundinfo, das Sie in der Download-Liste herunterladen können.



Die Ursprnge des Reisanbaus

Reis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die Reispflanze gehört der Grasgattung "oryza" an. Die alten Veden, die heiligen Schriften der Hindus sprechen von 500.000 Reissorten. Diese enorme Sortenvielfalt geht auf die lange Kulturgeschichte des Reises zurück. Die Pflanze, die äußerlich am ehesten mit dem Hafer zu vergleichen ist, hat ihren Ursprung im Monsunklima der feuchtheißen Tropen des südostasiatischen Raumes. Früheste archäologische Funde, die Reisanbau nachweisen, wurden im Yangzi-Delta gemacht, in Südost-China. Bereits 5000 v.Chr. wurde dort Reis kultiviert. Er hat sich jedoch im Laufe der Jahrtausende über alle Kontinente ausgebreitet. Man kann anhand dieser Verbreitung Wanderungen, Eroberungsfeldzüge und den Handel vieler Völker nachvollziehen.

 

 

 

 

 




Reis: Tradition und Mythos

Reis kommt in den Mythen und Erzählungen aller asiatischen Völker vor und hat das Denken und Handeln ganzer Kulturen geprägt. Reis gilt in Asien als heilig und muss mit größter Sorgfalt behandelt werden. In nahezu allen asiatischen Kulturen gibt es den Mythos vom Verschwinden der "Reismutter" und ihrer Wiederkehr. Beispielsweise halten die Bauern beim Verkauf ihrer Ernte in einer 

Handvoll Reis die "Reisseele" zurück, um im nächsten Jahr wieder eine gute Ernte zu haben. Zahlreiche Riten begleiten den gesamten Reisanbau und drücken so die Ehrfurcht der Menschen vor der Gottesgabe Reis aus. Wichtigster Ritus sind die Erntedankfeste, z. B. das Pongalfest in 

Südindien, das im Januar gefeiert wird. 

Die große Bedeutung des Reises in Asien spiegelt sich auch in der Sprache wider. Die Worte für "essen" und "Reis essen" sind in den meisten asiatischen Sprachen identisch. Daneben gibt es beispielsweise in Südindien 30 verschiedene Wörter für Reis, je nach Zusammenhang.

 

 

Reisanbau - aufwndige Arbeit fr viele Hnde

Reis wächst fast überall. Als Tiefwasserreis gedeiht er in den Flussbänken Bangladeschs, er wächst an den 

Steilhängen Borneos, in Nepal bis zu einer Höhe von 2 750 m und in den Trockengebieten Afrikas. Im Zuge seiner natürlichen Anpassungsfähigkeit entstanden tausende von Sorten. So vielfältig wie die Anbaugebiete sind die Anbaumethoden. Die häufigste ist allerdings der Nassreisanbau (80 % der Anbaufläche), denn Reis liebt vor allem warme Temperaturen, reichlich Wasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Bei traditioneller Anbaumethode kann Reis über tausende von Jahren auf der gleichen Fläche und ohne Bodendüngung angebaut werden, denn als Sumpfpflanze nimmt er seine Nährstoffe aus dem 
stehenden Wasser. Ideal dafür ist der Terassenanbau. 
Vor der Aussaat wird der Boden zur Lockerung drei mal gepflügt, traditionell mit Wasserbüffeln, Kühen oder Ochsen. Die im Saatbeet vorgezogenen Reispflanzen werden nach ca. einem Monat von Hand in ein zweites Feld umgesetzt. Auch das ständige Jäten und das Instandhalten der Bewässerungsanlage ist mühevolle Handarbeit. 
Drei bis sechs Monate später, wenn das Korn reif ist, werden die Felder trockengelegt, die Ähren mit der Sichel geschnitten, gebündelt und zum Dreschen gebracht. Neben dem immer noch üblichen Dreschen per Hand oder mit dem Ochsen werden heute auch vermehrt dreschmaschinen eingesetzt. Der Bauer bezahlt dann für das Dreschen mit einem Teil seiner Ernte. 
Die Reispflanze besteht aus einem 50 cm bis 130 cm langen Halm, an dem 30 cm bis 50 cm lange Rispen wachsen. Jede Rispe trägt 150 bis 300 Reiskörner. Jedes einzelne Reiskorn bringt also einen Ertrag von 1000 bis 3000 Körnern!

 

Reis ist nicht gleich Reis

Wenn der Reis gedroschen ist, nennt man ihn "Paddyreis" oder ""Rohreis". Der Reishandel erfolgt meist mit Paddyreis, da er mit den geringsten Einfuhrzöllen belegt ist. 

GEPA allerdings läßt den Reis im Erzeugerland weiterverarbeiten und nimmt die höheren Einfuhrzölle in Kauf. Mit dieser grundlegenden Strategie sorgt GEPA dafür, dass die Reisproduzenten an der Wertschöpfung ihrer Produkte teilhaben können. In Deutschland wird der GEPA Reis nur gereinigt und in 500g Tüten abgepackt. 

Damit Reis eßbar ist, muss er in der Reismühle entspelzt werden. Nun haben wir den sogenannten "Braunen Reis" oder "Vollreis". Er ist besonders gesund. Trotzdem wird danach meist noch die "Silberhaut" abgeschliffen und der Reis poliert, bis er ganz weiß ist. Weißer Reis gilt besonders in Asien als edler und schmackhafter als brauner Reis.

 

Reis: "Ernährer der Menschheit"

Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung isst hauptsächlich Reis. Jedes Land hat hierbei seine eigenen Vorlieben und Spezialitäten entwickelt. In südostasiatischen Ländern schätzen die Menschen vor allem den Klebreis, in Indien liebt man den Reis, wie auch in Europa und Amerika, eher körnig und locker. Entsprechend der Vorlieben haben die Bauern viele verschiedene Reissorten entwickelt. Grob unterteilt man Reis in Langkorn, Mittelkorn und Rundkorn-Reis.

Langkorn-Duftreis

Beispiel: GEPA Hom Mali Duftreis (Thailand), GEPA Basmati Reis (Indien)

Die fruchtbaren, stark mineralhaltigen Böden in Thailand und im Norden Indiens geben dem Duftreis ein gewürzähnliches Aroma. Duftreis ist ein reines Naturprodukt, es wird kein ätherisches Öl zugesetzt. 
Der indische Basmatireis und auch der thailändische Duftreis kleben beim Kochen nicht zusammen und bleiben körnig. Beide Sorten eigenen sich für Trocken- und Quellreis sowie für exotische und fernöstliche Reisgerichte.

 

Rundkorn-Klebreis

Beispiel: GEPA Lila Reis (Laos)

Der Klebreis, auch süßer Reis genannt, kommt ursprünglich aus Japan. Das Korn ist gedrungen, rund und zählt zu den erlesensten Reisspezialitäten. Das rohe Korn ist undurchsichtig, durch das Kochen wird es durchsichtig und angegehm weich. Die Körner kleben stark zusammen und sind deshalb ideal für Risotto, Milchreis, Desserts und Aufläufe. In der asiatischen Küche wird der Reis auch für Füllungen, und Gebäck verwendet. 

Beim "Lila Reis" der GEPA handelt es sich um eine Reismischung aus drei Sorten. Den traditionell angebauten, schwarzen Reis (20%), der beim Kochen alle Körner lila färbt. Die restlichen zwei Sorten sind zum einen weisser Langkornreis, zum anderen weisser Rundkornreis. Dieser sorgt für die klebrige Konsistenz beim Kochen, farblich ist er ein Augen-und Gaumenschmaus für Ihre Reistafel.

 

Rundum gesund

Das Reiskorn ist nach dem Entspelzen noch von einer mehrschichtigen dünnen Schale umgeben, dem Silberhäutchen. Es umschließt den Mehlkern des Reiskorns, an dessen Ende der Keimling sitzt, der die meisten Nährstoffe enthält. Beim GEPA Bio Hom Mali Vollwertreis ist das Silberhäutchen intakt. Wie jeder andere Naturreis, enthält er neben Fetten die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Fluor, sowie die Vitamine E, B1, B2, Niacin und B6. Vollwertreis ist deshalb wertvoller, allerdings auch weniger lange haltbar. Je weißer der Reis ist, desto weniger Inhaltsstoffe enthält er, jedoch ist er länger haltbar. 

Vollkorn-Reis normalisiert die Verdauung durch seinen hohen Anteil an Faserstoffen. Reisschleim beruhigt den Darm bei Durchfall. Reis enthält viel Stärke, aber wenig Fett. Mit 75 % ist der Anteil an komplexen Kohlehydraten sehr hoch. Da komplexe Kohlehydrate rasch sättigen, vom Stoffwechsel aber nur langsam verarbeitet werden, ist Reis optimal für Schlankheitskuren geeignet. 

Reis zählt zu den allergenarmen Lebensmitteln, ist glutenfrei und purinarm. Reis entschlackt, denn er enthält Glucuronsäure und das dazugehörige Enzym Glucuronidase. Dies wirkt unterstützend bei der Ausscheidung toxischer Stoffe über die Nebennierenrinde. Wohltuend wirkt Reis dadurch auch bei Gelenkbeschwerden. 

Magnesium entspannt bei Übererregbarkeit und mindert Konzentrationsstörungen. Es ist im Reis in hoher Konzentration enthalten, 100g Reis decken bereits die Hälfte des Tagesbedarfs.

 

Reis - Herausforderung fr den Fairen Handel

Surian Khumkaew ist eine jener Reisbäuerinnen des Fairen Handels, wie es sie immer zahlreicher gibt: selbstbewusst und engagiert. Sie lebt mit ihrer jungen Familie in einem kleinen Dorf außerhalb des Provinzstädtchens Surin im Nordosten Thailands. Ihr traditionelles Holzhaus steht auf Stelzen, die Küche besteht aus zwei Feuerstellen im Freien. Ihre beiden Kinder auf dem Schoß, erzählt Surian von ihrem Leben: Sie ist schon vor Jahren Mitglied einer lokalen Bauern-Organisation geworden, mit der Green Net für den Fairen Handel zusammenarbeitet. Den Bauernhof hat Surian von ihren Eltern geerbt. Ihr Mann Suchart stammt aus einem anderen Dorf, er wurde nach ihr Mitglied bei Green Net, weil er dort den Biolandbau lernen konnte.

 

Öko? - Logisch!

Für die Kleinbauern in Indien und Thailand ist der Bioanbau eine neue Chance, ihre Lebensqualitaät zu verbessern. Die Produktionskosten können gesenkt werden, die Böden beginnen, sich zu regenerieren und es wird eine differenzierte Nutzung des Bodens möglich, z. B. die Verbindung von Reisanbau mit Fischzucht. Der Faire Handel fördert mit seiner Nachfrage den Anbau und Erhalt traditioneller Reissorten sowie den ökologischen Anbau ganz entscheidend. Über viele Jahre zahlte die GEPA Bio Preise für den Hom Mali "Reis in Umstellung" obwohl der Reis nicht als Bio-Reis in Europa verkauft werden konnte. Dadurch konnte der konventionelle Reisanbau erfolgreich auf Bio 

umgestellt und gleich eine Zertifizierungsinfrastruktur aufgebaut werden. Inzwischen ist die Organisation ACT (Agricultural Certification Thailand) eine in Europa anerkannte Zertifizierungsorganisation. Die GEPA konnte dieses Jahr ihren kompletten Hom Mali-Reis auf Bio-Reis umstellen. Wieder eine Fair-Trade-Erfolgsstory!

(Bild: claro fair trade)

Ernhrungssouvernitt

Eines der größten Probleme der Kleinbauern in Entwicklungsländern ist die Verschuldung. Die Bauern leihen sich in Notsituationen Geld von den Zwischenhändlern und begeben sich durch die horrend hohe Schuldverzinsung in deren Abhängigkeit. Diese Schuldenfalle versuchen Bauernorganisationen in Indien und Thailand durch "Reisbanken" zu durchbrechen.

Sin Kothong erinnert sich: "Ich bin Mitglied einer Reisbank im Kaeyay-District. Wir haben mit der Reisbank angefangen, weil wir nicht genug zu essen hatten, obwohl wir Reisproduzenten sind! Wenn jemand Mitglied werden will, muss er 80 Kilo Reis einzahlen. Jedes Mitglied kann nach Bedarf Reis leihen. Am Anfang gab es kein Bargeld in der Bank, nur Reis. Nach einiger Zeit machten wir etwas Gewinn, so dass wir nun auch Bargeld haben. Verschuldung ist ein großes Problem bei uns. Die Bauern leihen sich normalerweise Geld von Zwischenhändlern, die auch den Paddyreis kaufen. Sie leihen für Saatgut, für Chemikalien, Landpacht oder für Dinge des sozialen Lebens. Der Zinssatz ist sehr hoch. Der Zwischenhändler kommt dann nach der Ernte und nimmt den Paddyreis. Manchmal nimmt er die ganze Ernte und alles, was du hast, sogar das Land. Unsere Gemeinschaftsbank hat uns sehr geholfen, unabhängig von den Zwischenhändlern zu werden. Wir sind sehr stolz darauf."

Durch höhere Preise, längerfristige Parnterschaftsbeziehungen und Beratung unterstützt der Faire Handel die Bemühungen der Reisbanken und hilft so, die Ernährungssouveränitat der Kleinbauern zu sichern.

 

Reisimport nach Europa

Auch im Fall des Agrarproduktes Reis werden in der EU in erster Linie die europäischen Produzenten (z. B. Italien, Frankreich) und die europäischen Verarbeiter geschützt. Wird der Reis als Rohreis, so genannter Paddy-Reis, importiert, fallen die niedrigsten Zölle an. Bezieht GEPA zum Beispiel 
verarbeiteten Basmatireis aus Indien, der im Land selbst entspelzt und geschliffen wurde, muss sie dafür den doppelten Zollsatz zahlen. GEPA nimmt aber dies im Kauf. Alle GEPA Reissorten werden im Herkunftsland verarbeitet und werden in Deutschland lediglich gereinigt und in 500g durchsichtige handelsüblichen Folienbeutel verpackt. Die 1000g Packungen werden in Surin und Yasothorn in Thailand verarbeitet und verpackt. Die Verarbeitung soll so weit wie möglich im Ursprungsland stattfinden, damit dort mehr Einkommen geschaffen wird - ein wichtiges Element der GEPA-Geschäftsstrategie. Diese grundlegende Politik des Fairen Handels wird aber durch die Agrarpolitik der EU mit ihren Einfuhr Zöllen behindert und bestraft.

 

Ein Patent fr Reis

Was hat der Schutz geistigen Eigentums mit dem Jahrtausende alten Getreide zu tun? US-amerikanische Firmen wie z.B. RiceTec versuchen, traditionelle Reissorten wie Basmati gentechnisch so zu verändern, dass sie auch auf amerikansichen Böden gedeihen. Da die Namen der Reissorten nicht geschützt sind, können die Firmen dann Patente auf diese Reissorten erheben, obwohl sie ursprünglich das Produkt jahrhundertelanger Züchtungen der Kleinbauern in den Entwicklungsländern sind. Ähnliche Probleme gibt es auch beim thailändischen Jasminreis. 
Die GEPA Handelspartner in Thailand und Indien leisten schon seit vielen Jahren Aufklärungsarbeit und Widerstand gegen den Versuch, ihre Reissorten in den USA patentieren zu lassen. Der Faire Handel fördert diese Lobbyarbeit mit dem Mehrpreis.

 

Reis und Gentechnik

Wie kann das Erbgut einer Pflanze so verändert werden, dass sie noch mehr Ertrag bringt und immun gegen häufig auftretende Krankheiten wird? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forschungseinrichtungen weltweit. Sie sehen in der Gentechnik eine Lösung zur Bekämpfung des Hungers in der Welt. Ist Gentechnik wirklich notwendig, oder ist der Hunger nicht vielmehr ein 
Problem der gerechten Verteilung von Nahrungsmitteln ? Gentechnik vergrößert noch die Kluft zwischen großen Agrarbetrieben, die sich das teure Saatgut leisten können und den Kleinproduzenten. Alle GEPA Reissorten tragen das BUND - Zeichen "Ohne Gentechnik". 

Artenvielfalt bedroht

Reis zeichnet sich durch eine ungeheure Sortenvielfalt aus. Bis nach dem 2. Weltkrieg sollen weit mehr als 150000 Sorten existiert haben. Nur etwa 1000 der noch bestehenden 86.000 Sorten gelangen in den Handel, die meisten Arten sind bei uns unbekannt und haben nur lokal einen hohen Stellenwert. 
Es gibt z. B. einen im indischen Madya Pradesh beliebten Reis, der nach Milch schmeckt. Seit durch die"Grüne Revolution" vorrangig nur noch wenige hochgezüchtete Sorten unter massivem Chemieinsatz angbaut werden, ist die Vielfalt des Reises in Gefahr.

"Navdanya", der Name des indischen Handelspartners der GEPA, heißt "Neun Samen". Mit diesem Namen drückt die Organisation aus, dass es ihr um den Erhalt der Sortenvielfalt und des traditionellen Wissens geht. In der Navdanya-Stiftung wurde daher auch eine Sammlung traditioneller Sorten eingerichtet. Die Aufnahme von Lila Reis aus Laos in das GEPA-Sortiment soll zeigen, dass GEPA sich dafür einsetzt, die traditionellen Reissorten zu fördern und dadurch einen Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt leistet.

 

7 gute Grnde fr Reis aus Fairem Handel

 

1. Gerechtigkeit im Welthandel

Faire Preise für Erzeuger statt große Gewinne für Konzerne sichern das Einkommen und die Lebensqualität ausiatischer Kleinbauern.

2. Schutz vor Landflucht

Die Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft sorgt für Arbeitsplätze auf dem Land, den Erhalt der Landschaften, der traditionellen Kultur und des indigenen Wissens Asiens.

3. Ernährungssouveränität

Fair gehandelter Reis von GEPA hilft, die unabhängige Nahrungsmittelproduktion im Süden zu sichern.

4. Nachhaltige Landwirtschaft

Der Faire Handel der GEPA mit Reis unterstützt ökologisch sinnvolle Anbaumethoden und erhält so die Umwelt für kommende Generationen.

5. Keine Gentechnik

Der Verzicht auf gentechnisch manipulierte Reissorten ist ein Schutz der bedrohten Sortenvielfalt und zugleich ein Element in der Unabhängigkeit der Reisbauern von Saatgut-Konzernen aus dem Norden.

6. Lobbyarbeit bei Welthandelsorganisation und EU

GEPA unterstützt die politische Arbeit der Nichtregierungsorganisationen im Kampf um eine gerechte Globalisierung.

7. Fair gehandelter Reis ist gesund und schmeckt hervorragend!